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Beschreibung:

Der "Wellenberg" von Johann Weyringer ist eine zum Sitzen einladende, begehbare Skulptur, ein Kraftberg, der aus einem Plateau glatter und unregelmäßig bearbeiteten Steinplatten besteht. Ausnehmungen zum Sitzen und Rasten ergänzen die stufenhaft angelegten Steine. Die Schichtungen des windgepressten Schnees werden zum Motiv für die Steinsetzung und Bodenpflasterung aus Serpentinit und Chloritschiefer der Hohen Tauern.

Ein 10 m langes Bronzeboot in Form einer Zille scheint auf diesem "Wellenberg" ähnlich wie die Arche Noah gelandet zu sein.

Der langgestreckte ovale Wellenberg inmitten des gestalteten Platzes ist als weiträumige Gestaltung zu verstehen und schafft einen "urbanen Raum", eingebettet in die urgewaltige Naturkulisse von Großglockner und Pasterze.

Die Tatsache, dass die Pasterze vor der Eiszeit ein Hochmoor mit einem See war, veranschaulicht deutlich das Kommen und Vergehen in der Natur, die Umwandlung der Elemente und führte zum Bild dieses Bootes. Eine Sage erzählt von dem See, der sich auf der Höhe der Hoffmannshütte befand und an dessen Ufern Bergknappen nach Gold suchten. Die übermütigen Männer beluden das Boot so sehr mit Gold, dass es bei der ersten Ausfahrt im See versank. Seitdem wartet man im oberen Mölltal auf das Verschwinden des Gletschereises und das Wiederwerden des Sees.

Der Großglockner als Kraftberg und besonderer Energiepol ist von verschiedenen Seiten untersucht worden. Daß im kleinräumigen Bereich der umliegenden Täler fast alle Kirchen und sonstigen Kultplätze linear interessante Zusammenhänge ergeben, so z.B. die Kärntner Klosterlinie (entspringend vom Johannisberg bis zum Hoch Obir) konnte beobachtet werden. Auch Energielinien bis München, Udine und weiter konnte man nachvollziehen.


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